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Funkanlagen


Der Markt für Funkanlagen befindet sich in einem rasanten Wachstum. Seit Juni 2017 ist die RED (Radio Equipment Direktive) für alle Funkanlagen in Kraft getreten.

Mit Ausnahme weniger Geräte gilt diese Richtlinie für sämtliche technische Geräte, die das Funkfrequenzspektrum verwenden. Typische Produkte, die von der Richtlinie erfasst werden:

Die Konformitätsprüfung von Produkten in Bezug auf die Anforderungen der Richtlinie liegt zukünftig in der Verantwortung des Herstellers. Werden die europäischen Anforderungen eingehalten, ist keine weitere amtliche Zulassungsbescheinigung mehr notwendig.

Telekommunikations-Endgeräte fallen nicht mehr in die RED. Festnetzendgeräte müssen daher nur noch den Anforderungen der elektrischen Sicherheit und der elektromagnetischen Verträglichkeit entsprechen. Funkanlagen müssen effektiv vorgegebene Bandbreite-Frequenzspektren nutzen und dürfen keine gesundheitlichen Schäden verursachen.

Anforderungen gelten als gesetzlich und nicht als technische Anforderung. Normen spielen weiterhin eine bedeutende Rolle bei der Bestimmung, ob ein Produkt die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Sind Normen nicht verfügbar oder nicht geeignet, kann der Hersteller sein Produkt trotzdem in Verkehr bringen. Allerdings ist er dann verpflichtet, in der technischen Dokumentation sehr gründlich zu beschreiben, wie die Anforderungen der Richtlinie dennoch eingehalten werden.

Obwohl nicht alle Frequenzen harmonisiert sind, müssen die Anforderungen der RED eingehalten werden.

Das Frequenzspektrum ist nicht vollumfänglich harmonisiert. Die Richtlinie sieht bislang keine Harmonisierung des Spektrums vor. Es ist daher für die Hersteller sehr wichtig, die nationalen Unterschiede in der Verteilung und Nutzung zu kennen. Mitgliedsstaaten sind daher verpflichtet, diese Details öffentlich zu machen, um Herstellern zu erlauben, geeignete und betriebsfähige Produkte einem größtmöglichen Markt zur Verfügung zu stellen.

Die Richtlinie verpflichtet die Hersteller, den Nutzer ausführlich über den bestimmungsgemäßen Gebrauch und die möglichen Einschränkungen zu informieren. Dies erfolgt sowohl auf der Verpackung wie auch in der Bedienungsanleitung. Dies bedeutet, der Hersteller muss Netzwerkanwender ausführlich informieren, zu welchem Zweck und für welches Funkspektrum des jeweiligen Mitgliedsstaates das Endgerät hergestellt wurde.

Im Zweifelsfall sollte die Prüfung durch eine "Benannte Stelle" (zum Beispiel PKM electronic GmbH) durchgeführt werden.

 

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